Detailbeschreibung
Fast reiner Meunier, bio und Extra Brut: Das ist der Jérôme Blin La Haute Cirrière 2019. Zu 95 Prozent Meunier kommen 5 Prozent Pinot Noir. Beide wachsen auf zwei kleinen Parzellen in Vincelles – La Cirrière mit 0,22 Hektar Meunier und Les Épinons mit 0,30 Hektar Pinot Noir. Ihre Reben haben durchschnittlich 55 Jahre auf dem Buckel und wurzeln in eozänem Sand.
Im Glas
Gelb mit leichtem Bernsteinschimmer, feine Perlen. Im Duft zuerst kräftig und fast rauchig: Holzkohle, Kamin, Graphit und Bleistift. Mit Luft kommen Zimt, Muskat und ein Hauch Kreuzkümmel. Auf der Zunge fein, mit leichter Cremigkeit, dazu Mandarine, Zitrone und gelbe Früchte, etwas Holz und einem langen, kraftvollen Abgang.
Mach was draus
Zu Geflügel, Fisch, Pilzgerichten oder gereiftem Käse. Auch als außergewöhnlicher Aperitif. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C und gib ihm etwas Luft – dann zeigt er seine Würze.
Janus empfiehlt
„La Haute Cirrière ist Meunier mit Rauch und Würze. So spannend habe ich die Rebsorte selten erlebt.“
Kurz gefragt
Wie wird er gemacht? Handlese, Spontangärung mit natürlichen Hefen, teils im 228-Liter-Eichenfass, teils im Edelstahl, ohne Malo. Ungeschönt, nur leicht filtriert, 46 Monate auf der Hefe.
Was macht der Sand? Eozäne Sandböden sind typisch für diesen Teil des Marnetals. Die Lagen schauen nach Süden und Südwesten.
Ist er bio? Ja, er ist bio-zertifiziert. Das Weingut arbeitet seit 2010 biologisch und seit 2018 biodynamisch.
Meunier 95 %, Pinot Noir 5 % · Vincelles (Marnetal) · Parzellen La Cirrière und Les Épinons, zusammen gut 0,5 ha · eozäner Sand · S-/SW-Lage · Reben Ø 55 Jahre · Jahrgang 2019 · Handlese · Spontangärung · teils 228-l-Fass · ohne Malo · 46 Monate Hefelager · Extra Brut · bio · Champagne Jérôme Blin, Vincelles · Stand: Oktober 2026