Detailbeschreibung
Seinen Namen hat der Clément & Fils Adonis Annua Extra Brut vom Herbst-Adonisröschen, einer seltenen Pflanze, die in die Weinberge zurückgekehrt ist. Rund drei Viertel Chardonnay, ein Viertel Pinot Noir, dazu etwa ein Drittel Reservewein. Die Dosage: gerade einmal 1 g/l.
Im Glas
Hellgold, sehr fein eingebundene Perlage. Anfangs zurückhaltend; erst mit Sauerstoff kommen Zitrusfrüchte, frische Kräuter, weiße Blüten und kreidige Frische. Am Gaumen konzentriert und mit Druck, aber leise, fein in der Textur und salzig gespannt. Im Glas legt er an Breite und Rundung zu.
Mach was draus
Austern, Meeresfrüchte, roher oder gebratener Fisch und feine Vorspeisen. Am besten ein paar Minuten im Glas oder sogar in der Karaffe atmen lassen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.
Janus empfiehlt
„Adonis Annua braucht Luft. Wer ihm Zeit gibt, wird reich belohnt.“
Kurz gefragt
Woher kommen die Trauben? Aus Congy und Coizard-Joches in den Coteaux du Petit Morin. Kalk im Boden gibt dem Wein seine kühle, salzige Art.
Wie arbeitet das Haus? Spontangärung mit wilden Hefen, Ausbau in alten Fässern, ohne Schwefel, ohne Filtration und ohne Schönung.
Warum dekantieren? Der Champagner ist anfangs zurückhaltend. Etwas Sauerstoff hilft ihm, Frucht und Breite zu zeigen.
ca. 74 % Chardonnay, 26 % Pinot Noir · Congy, Coizard-Joches (Coteaux du Petit Morin) · Kalk · ca. 1/3 Reservewein · Extra Brut, 1 g/l · Clément & Fils, Congy · Stand: Oktober 2026