Detailbeschreibung
Der Georges Laval Les Longues Violes 2016 Brut Nature kommt aus einer Parzelle, die seit Generationen der Familie gehört und nie chemisch behandelt wurde. Darauf stehen alte Meunier-Stöcke von 1947 und Pinot Noir von 1964 und 1984. Eine der seltensten Flaschen des Hauses.
Im Glas
Helles Gold, lebhafte, feine Perlen. In der Nase frische Kräuter, Stein, junges Kernobst und Wildblumen. Im Mund extrem trocken und kompromisslos, zuerst fast streng, dann trägt eine vibrierende Säure alles nach vorn. Viel Mineralität und ein enorm langer Nachhall.
Mach was draus
Austern, roher Kaisergranat, Jakobsmuscheln mit Zitrone oder ein Stück alter Comté. Er ist ein Champagner für Kenner, die einen besonderen Abend feiern wollen – vielleicht sogar ganz ohne Essen, nur mit Zeit und Gesprächen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.
Janus empfiehlt
„Den öffne ich nur mit Menschen, die zuhören wollen. Er verändert sich im Glas von Minute zu Minute.“
Kurz gefragt
Was ist das Besondere an der Parzelle? Zwischen 2003 und 2020 bekam der Boden keinerlei Dünger. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren dort ist in der Champagne außergewöhnlich.
Was heißt massale Selektion? Die Reben wurden aus eigenen alten Stöcken vermehrt statt aus Klonen aus der Rebschule. Das erhält die Vielfalt im Weinberg.
Meunier (gepflanzt 1947) und Pinot Noir (1964, 1984) · Einzellage Les Longues Violes, Cumières · massale Selektion · nie synthetisch behandelt · Jahrgang 2016 · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Georges Laval, Cumières · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026